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Die Europameisterschaft 2008 aus Sicht der Fans

Bei einem internationalen Event von der Größe der Fußball-Europameisterschaft 2008 will jeder Sportbegeisterte Fan gerne dabei sein. Manch einer aus Prestige, mancher um auf der Euphoriewelle mitzuschwimmen und andere einfach, um ihr Team lautstark vor Ort zu unterstützen.

Doch wie ist das möglich? Was müssen Fußball-Fans alles bedenken, wenn sie ins Ausland möchten, um ihre Mannschaft mit lautem Fangesang voran treiben zu können? Ein Fan, der nicht alles gesponsert bekommt, sondern sich selbst um alles kümmern muss, hat es nämlich nicht leicht. Bedenken wir doch einmal, was alles geplant werden muss.

Am besten sollte ein Großteil der Planungen, Buchungen und Organisation schon Zuhause gemacht werden, um bösen Überraschungen vorzubeugen.Dazu gehört beispielsweise, sich darüber Gedanken zu machen, ob man nun die gesamte Zeit der Europameisterschaft 2008 im Ausland verbringt, oder nur zu den Länderspielen in eines der Nachbarländer pendelt.

Da die Schweiz nicht zur EU gehört, sollte man eventuelle Probleme an den Grenzen allerdings mit einkalkulieren.
Doch wo kommt man für die Dauer des Aufenthaltes unter? Ein Hotel muss gefunden werden. Ein Hotel, das möglichst nah an den Spielorten der Europameisterschaft 2008 liegt und gute Transfergelegenheiten (öffentliche Verkehrsmittel, Pendlerbusse) bietet – auch zu später Stunde, schließlich kommen Fans von den Länderspielen meist eher spät zurück.

Hat man eine geeignete Unterkunft ausgewählt, sollte man sich auf die potenziell guten Verkehrsanbindungen aber nicht verlassen, schließlich will man als vorbildlicher Fan den Anstoß auch miterleben. Es gilt also, den Transfer zwischen Hotel und Spielort vorzubereiten. Wie kommt man am besten zu den Spielorten? Mit dem Auto, mit der Bahn oder mit dem Flugzeug kommt man zu den Spielorten und auch für den Transfer vom Hotel zum Stadion gibt es wieder verschiedendste Möglichkeiten, bequem zu pendeln.

Man kann sich unabhängig machen und direkt einen Mietwagen anmieten, ist dann aber natürlich in der fremden Stadt auch mit entsprechender Parkplatzsuche belastet. Dies kann man sich ersparen, wenn man zum Beispiel einen Reisebus oder ein Taxi nimmt. Viele Hotels bieten darüber hinaus aber auch eigene Stadion-Shuttles und Limousinen-Service an, die die Fans sicher vom Hotel zum Stadion und nach dem Spiel auch wieder vom Stadion zurück zum Hotel bringen.


Natürlich dreht sich während der Europameisterschaft 2008 alles um Fußball, aber ein Spiel dauert bekanntlich 90 Minuten und bietet somit auch genügend Freizeit für den Rest des Tages. Die muss genutzt werden und wer nicht gerade den ganzen Tag im Hotelzimmer sitzen möchte, sollte sich um ein angemessenes Rahmenprogramm bemühen.
Man kann an den Spielorten beispielsweise an Stadtrundfahrten oder thematischen Landausflügen teilnehmen, oder einfach ein bißchen Sightseeing machen, sich bekannte Sehenswürdigkeiten ansehen.

Wichtig dabei ist natürlich die Verpflegung, denn eine Stadtrundfahrt mit leerem Magen macht niemandem Spaß. Lunchpakete sollten bei solchen Unternehmungen also mitgebracht werden! Das heißt nun wieder für die Veranstalter und Hotels, dass die zum Beispiel beim Frühstücksbuffet den Fans eine Mehrmenge an Nahrungsmitteln zur Verfügung stellen sollten.

Doch was tun, wenn man sich in den jeweiligen Städten nicht auskennt. Um hier nicht in unangenehme Situationen zu kommen, sollte man dafür sorgen, dass man sich auch in der fremden Umgebung gut orientieren kann. Natürlich kann man sich im Vorfeld schon möglichst einprägsam mit der Infrastruktur beschäftigen, aber ein guter Stadtplan und Touristik-Guides sollten dennoch mitgebracht werden.

Nun, kurz vor dem Anpfiff, sollte man sich eigentlich um nichts mehr Sorgen machen müssen. Das Hotel ist gebucht, die Stadiontickets gekauft, die Rückfahrt - beispielsweise per Shuttle – gesichert und die Stadt besichtigt. Fehlen nur noch ein paar Fan-Utensilien und schon kann ein unvergesslicher Abend bei der Europameisterschaft 2008 genossen werden.

Auf die Frage, wie die logistische Planung angegangen wird und worauf man achten sollte, antwortet der Fußball-Reiseprofi von Vietentours, Timo Itterbeck – zuständig für Logistik und Hoteleinkauf – spontan: „Es natürlich bei uns so, dass wir die Events frühzeitig planen.“

Man sieht also, dass das A und O für einen reibungslosen Ablauf der Europameisterschaft für alle Fans darin besteht, sich frühzeitig mit logistischen Problematiken außeinander zu setzen, weshalb sich Timo Itterbeck beispielsweise schon jetzt „in der Startphase der Planung für die nächste Europameisterschaft 2012 in der Ukraine und in Polen“ befindet. Früher Beginn der Planung und Organisation ist also unantastbar, wenn Fans beispielsweise im Hotel keine bösen Überraschungen bei der Europameisterschaft 2008 erleben wollen. 

 

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Wussten Sie, dass...
 

  • die Schweiz mit einer Bevölkerungsdichte von 179 Einwohnern pro Quadratkilometer fast doppelt so dicht besiedelt ist wie Österreich mit einer Bevölkerungsdichte von 98 Einwohnern pro Quadratkilometer?
  • Deutschland sich seit 1972 für alle neun EM-Endrunden qualifiziert hat und somit Rekordteilnehmer ist? Und dass 1972 bei der ersten Teilnahme auch gleich der erste Titel geholt wurde?