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Logistik-Revolution in der Transportlogistik: Gütertransport mit CargoCap

Zu Lande, im Wasser und in der Luft, die Logistik hat unsere Umwelt schon umfassend für sich entdeckt. Vor allem in der Transportlogistik, aber auch in anderen Logistik-Bereichen wie Eventlogistik oder Produktionslogistik, nutzen Logistiker schon die bekannten Gütertransport-Möglichkeiten Schiff, Flugzeug, LKW oder Schienen.

Es scheint, als hätte man alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Doch die Logistik steht niemals still. Immer am Pulsschlag der Zeit, gibt es selbst in dieser Branche, die tagtäglich Außergewöhnliches leistet, Raum für besondere Innovationen. Die Zeit ist reif für eine Revolution der Logistik: Mit dem CargoCap-Projekt kommt Science-Fiction direkt aus unserer Fantasie auf die Straßen des Ruhrgebiets - oder besser darunter.

Logistik-Video: CargoCap - Revolution in der Transportlogistik


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Zur besseren Verständlichkeit dieses innovativen und ambitionierten Projektes haben wir für begeisterte Logistiker zusätzlich ein Video, das den Nutzen und die Funktionsweise von CargoCap eindrucksvoll in Szene gesetzt darstellt. Sehen Sie heute, was gestern noch Science-Fiction war.
Video-Material mit freundlicher Genehmigung von visaplan GmbH / CargoCap GmbH.

Das ambitionierte Projekt entspringt der interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsarbeit an der Ruhr-Universität Bochum unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dietrich Stein und wurde bis zum Jahre 2002 durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt und wird seitdem von der CargoCap GmbH weiter verfolgt. Die Idee zu CargoCap entstammt nicht zufällig Wissenschaftlern aus dem Ruhrgebiet, denn gerade der am dichtesten besiedelte Ballungsraum der Bundesrepublik Deutschland hat besonderes Interesse an einer Aufwertung der logistischen Grundprinzipien - speziell im Bereich Transportlogistik.

Kern der innovativen Idee von CargoCap ist es, den Gütertransport von unseren Straßen unter die Erde zu verlagern. In kleinen computer-gesteuerten und damit "intelligenten" Kapseln - den so genannten "Caps" - soll die Fracht durch ein Rohrleitungssystem unterirdisch an ihr Ziel gebracht werden. Gerade in einem Ballungsraum wie dem Ruhrgebiet bedeutet ein derartiges Konzept eine immense Aufwertung der Lebensqualität für den Menschen und der Attraktivität des Standortes "Ruhrgebiet" für Unternehmen. Zudem könnten die Voraussetzungen, die das Ruhrgebiet durch seine Bergbau-Vergangenheit bietet, für ein Projekt wie CargoCap nicht besser sein, schließlich sind die Einwohner bereits daran gewöhnt, die Welt unterhalb der Städte zu nutzen.

Es gibt viele Gründe, die für eine Verlagerung vom oberirdischen Gütertransport unter die Erde sprechen. Die Kapazitätsgrenze der Straße ist längst erreicht und rund 10% des 11.000km langen deutschen Autobahnnetzes verwandeln sich laut ADAC täglich in verkehrsberuhigte Zonen - besser bekannt als "Stau" - wobei sich dieser Wert von 1997 bis zum Jahr 2020 sogar noch verdoppeln soll. Die damit einhergehenden Kosten für die Wirtschaft belaufen sich auf gigantische 100 Milliarden Euro jährlich. In den Städten hat der Straßenverkehr seine Belastungsgrenze ebenfalls erreicht, wodurch sich nicht nur Menschen und Wirtschaft nach Lösungen sehnen, sondern vor allem die Umwelt. Auf Grund des enormen Ölverbrauchs, dem omnipräsenten Verkehrslärm, der Schadstoffbelastung und dem Flächenbedarf in größeren Ballungsgebieten und Metropolen drängt die Transportlogistik förmlich auf die Lösung, die sich CargoCap nennt.

CargoCap ist längst keine Zukunftsvision mehr:

- Das für CargoCap notwendige unterirdische Fahrrohrleitungssystem kann beliebig erweitert werden.

- Die dafür verwendete Bautechnik, der Rohrvortrieb, entspricht heutigen Technik-Standards und wird seit Jahren in immer verbesserter Form beim Bau von Abwasserkanälen eingesetzt.

- Ein computergesteuerter Bohrkopf kann die Tunnel mit einem Fortschritt von rund 20 Meter pro Tag erweitern.

- Die Rohrleitungen mit einem Innendurchmesser von 1,6 Metern beeinträchtigen die bestehende Infrastruktur nicht.

- Die Genehmigung für den Bau des Röhrensystems ist deshalb problemlos und schnell durch die Städte möglich, da kein Planfeststellungsverfahren erforderlich ist. Das heißt, man kann sofort beginnen.

- Die Caps würden mit einer konstanten Geschwindigkeit von rund 36 km/h auf Schienen ohne Unterbrechung durch ein unterirdisches Röhrensystem zum Zielort geleitet werden.

Die Notwendigkeit neuer Wege für die Transportlogistik zur Entlastung des Straßennetzes besteht - doch worin liegen die Vorteile von CargoCap und ist das Projekt in dieser Form überhaupt umsetzbar? Der unterirdische Röhrentransport klingt zwar futuristisch, die technische Basis dafür wurde aber schon längst geschaffen. Das CargoCap-Konzept muss keine Zukunftsvision bleiben: Ein Getränkehersteller im Ruhrgebiet könnte dank CargoCap seine Kunden einfach mit unterirdisch transportierten Getränkekästen direkt beliefern, Kaufhäuser könnten ihre Waren ebenfalls mit Caps anliefern lassen - und all das ganz ohne Unfall-Risiko und in deutlich kürzerer Zeit, als auf traditionellem Wege. Gerade in einem Ballungsgebiet, wie dem Ruhrgebiet oder einer Metropole wie London, könnte CargoCap die Transportlogistik also in ihren Grundfesten aufwerten.

Bilder der CargoCap Modellstrecke (zum Vergrößern klicken):

Während die Logistiker sich über mehr Transparenz und Sicherheit freuen, was sich in kürzeren Lieferzeiten, jederzeit abrufbaren Warenstandpunkten und auf die Minute genau berechenbaren Warenankünften äußert, genießen die Bürger auf den nun LKW-freien Straßen die neue Stille und atmen saubere Luft. Neben den Vorteilen, die das Herz eines Produktionslogistikers höher schlagen lassen, würde demnach im Weiteren auch die Logistik zwischen verschiedenen und innerhalb von Unternehmen entscheidend optimiert werden. Diese potenzielle Entlastung des Straßennetzes einer Metropole wäre mit konventionellen Logistik-Maßnahmen utopisch.

Als intelligentes und computergesteuertes Gütertransport-System, das gleichermaßen umweltfreundlich, schnell, präzise, flexibel und kostengünstig ist, besitzt CargoCap das Potenzial, im neuen Jahrtausend das Straßenbild entscheidend zu verbessern. Die kleinen unterirdisch fahrenden Caps lassen sich weder von Staus, noch von roten Ampeln oder äußeren Witterungen aufhalten, belasten unsere Umwelt und Mitmenschen nicht und liefern absolut sicher, vollautomatisch und pünktlich. Eines steht jedoch fest: Es braucht Mut zur Revolution der Transportlogistik-Branche.

Kontakt

CargoCap GmbH
Konrad-Zuse-Str. 6
44801 Bochum
Deutschland

Telefon: +49 234 5167 - 0
Telefax: +49 234 5167 - 109
E-Mail: office@cargocap.de
Internet: www.cargocap.de

 


Mehr Bildmaterial
(zum Vergrößern klicken):

Gütertransport unter der Erde - dank CargoCap

Logistik-Revolution unter Tage: ein Umschlagplatz

Neue Transportlogistik mit CargoCap - hier werden die Caps mit Euro-Paletten beladen

 

Bildnachweis:
Computergrafik-Bilder:
visaplan GmbH
Fotos der Modellstrecke:
CargoCap GmbH